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Provitamin A ( = Beta-Carotin)Funktionen: |
| Höhepunkte des DGE-Kongresses 1999
vom 18. bis 19. März 1999 der 36. Wissenschaftliche Kongreß
der Deutschen
Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) an der Universität Stuttgart Hohenheim Reaktiver Sauerstoff (ROS) kann mit allen Bereichen der Zellen interagieren. Zum Schutz hat der Mensch auch antioxidative Mechanismen auf allen Ebenen entwickelt. Teil der exogenen Faktoren sind die antioxidativen Vitamine C, E und ß-Carotin. Vitamin E trägt besonders zur Zellstabilisierung bei.Laut Prof. Dr. Hans-Konrad Biesalski, der einen Plenarvortrag über antioxidative Vitamine hielt, sinken die ß-Carotin-Werte in der Haut und im Plasma schon nach mehreren Tagen intensiver Sonnenbestrahlung. Daher ist auch aus diesem Grund von ausgedehnten Sonnenbädern abzuraten. Inzwischen wird empfohlen aus Krebsvorsorgegründen 15 mg/ Tag vor Sonnen-Urlauben 4-6 Wochen lang vorher einzunehmen. Natürlich ist auch Sonnencreme zu nutzen. |
| Vitamin A beziehungsweise Beta-Karotin
Vitamin A (Retinol) und seine Vorstufe Beta-Karotin - auch Provitamin A genannt - benötigen wir für: Haut, Schleimhäute, Haare, Augen, Zellschutz (Krebsschutz), Wachstum, Knochenentwicklung und Fortpflanzung. Bei Mangel: schuppige, trockene Haut, schlechter Hautschutz bei Sonneneinstrahlung (Sonnenbrand und Hautkrebs), Nachtblindheit, Wachstumsstönungen, Infektanfälligkeit, Zeugungsfähigkeit beziehungsweise Fruchtbarkeit können gestört sein. Vitamin A ist vorwiegend enthalten in: Leber, Hühnerleber, Aal, Eiern, Butter. Vorsicht, eine Überdosis Vitamin A kann gefährlich werden. Ein Zuviel an Beta-Karotin dagegen nicht. Beta-Karotin ist enthalten in: Karotten, Spinat, Fenchel, Grünkohl, Feldsalat, Mangold, Mango, Melonen, Aprikosen. |
| Vitamine. Aktiver Gesundheitsschutz. Bedarf, Mangel, Risiko. Hans-Konrad Biesalski Preis: EUR 15,24 Taschenbuch - 127 Seiten (1996) Hier bestellen! |
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Das
Vitamin, das die Gesundheit organisiert. Vitamin C und Coenzym Q 10. Günter A. Ulmer Preis:DM 9,80 EUR 5,01 Taschenbuch - 48 Seiten (1999) Hier bestellen! |
Vitamin
C Ursula Wintermeyer Preis: EUR 11,76 Taschenbuch - 134 Seiten (Februar 1998) JETZT bestellen! |
Die Nahrungsergänzende Einnahme von Beta-carotinoiden während eines Durchschnittzeitraumes von 12 Jahren beeinflußte das Risiko gesunder Männer nicht, an einem Typ-2-Diabetes zu erkranken (n=22071) Literatur: Liu S. et al. JAMA 282 (1999) 1073-1075
Die vermehrte Zufuhr der Beta-Carotinoide Lutein und Zeaxanthin
mit der
Nahrung kann das Risiko für behandlungsbedürftige Katarakt-Erkrankungen
bei Männern ( 45-75 Jahre) senken. Der tägliche Verzehr karorinoidreichem
Gemüse und Obst wird empfohlen (n= 36644). Literatur: Brown L. et al.
Am J Clin Nutr 70 (1999) 517 524
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Vitamin A und
Carotinoide - stark in der Abwehr Freier Radikale Die
Hauptlieferanten von Vitamin A
0,9 mg Vitamin A enthalten
Beta-Carotin (in Milligramm) ist enthalten in je 1 Kilogramm
2 mg Beta-Carotin enthalten
Die täglichen
Bedarfswerte an Vitamin A |
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Die DGE empfiehlt bisher nur
eine allgemein an Carotinoiden reiche Ernährung, ohne Mengen zu benennen.
Gesonderte Empfehlungen für Vitamin A und Beta-Carotin haben bisher
wenige Länder umgesetzt. In den Niederlanden wird zur Deckung des
Vitamin-A-Bedarfes empfohlen, 0,45 mg Retinol und 2,4 mg Beta-Carotin täglich
aufzunehmen. Das "National Cancer Institute" (USA) rät wegen
der starken antioxidativen Wirkung, täglich etwa 5 bis 6 mg Carotinoide
zur Vorbeugung einzunehmen. Viele orthomolekulare Therapeuten sehen 15 mg
Carotinoide täglich als optimale Menge für die Prävention an. Klar ist,
daß die für eine sinnvolle Prävention ausreichenden Carotinoid-Mengen
mit der üblichen westlichen Ernährung kaum erreicht werden. Tatsächlich
macht der Anteil an Carotinoiden bisher meist nur 1/4 bis 1/5 statt der wünschenswerten
2/3 der gesamten Aufnahmen an Vitamin A aus.
Wenn
Vitamin A im Körper fehlt Schutz vor Sonnenbrand durch antioxidative
Nahrungsergänzung ist möglich. |
BgVV warnt vor Raucher vor ß-Carotin
Das Bundesamt für gesundheitlichen Verbraucherschutz hat sich
endlich dazu durchgerungen, Raucher vor ß-Carotin zu warnen.
Bereits
1994 hatte die sogenannte Finnland-Studie gezeigt, daß Carotinpillen Rauchern
schaden. (bgvv-Pressedienst vom 30.1.1998)
Studie: Karotten können Lungenkrebsrisiko verringern :
Der Genuss von Gemüse, das reich an so genannten Karotinoiden ist, kann das
Risiko senken, an Lungenkrebs zu erkranken. Das berichtet die in München
erscheinende Fachzeitung Ärztliche Praxis unter Berufung auf Untersuchungen von
Ernährungswissenschaftlern an der Harvard University in Boston. Demnach können
vor allem das besonders stark in Karotten enthaltene alpha-Karotin sowie das in
Tomaten vorkommende Lycopin das Lungenkrebs-Risiko senken. Bei
Nichtrauchern zeigte laut Ärztliche Praxis alpha-Karotin den stärksten Effekt.
Die Teilnehmer der Untersuchung mit dem höchsten Konsum hatten gegenüber denen
mit dem geringsten Konsum ihr Lungenkrebs-Risiko um 63 Prozent reduziert. Bei
Rauchern zeigt dagegen vor allem Lycopin Wirkung, da es im Gegensatz zu den
meisten anderen Karotinoiden durch das Rauchen nicht verändert wird. Nicht zu
helfen scheinen Rauchern dagegen die übrigen Karotinoide. Am wirksamsten ist
dem Bericht zufolge insgesamt jedoch ein Cocktail jener Substanzen, die in Obst
und Gemüse enthalten sind. Abgesehen davon ist die beste Vorsorge, die ein
Raucher betreiben kann, der Verzicht auf das
Vitamin A-Mangel gefährdet das Gedächtnis:
Millionen von Kindern,
die zu wenig Vitamin A mit ihrer Nahrung erhalten, leiden womöglich unter
bislang unbemerkten Gedächtnisstörungen. Diese Schlussfolgerung zieht die
Hirnforscherin Sharoni Jacobs vom Salk Institute im kalifornischen La Jolla aus
Tierversuchen. „Unsere Forschungen zeigen, dass Schlüsselmechanismen der Gedächtnisbildung
bei Mäusen nicht mehr richtig funktionieren, wenn die Tiere zu wenig Vitamin-A
im Futter haben“, erklärte die Doktorandin auf der Jahrestagung der
amerikanischen Society for Neuroscience. Jacobs entdeckte, dass die
Folgeprodukte des Vitamin A (Retinoide) die Verschaltung von Nervenzellen im
Hippocampus, dem Speicherort für die Erinnerungen regulieren. Dieser Prozess
werde fast vollständig blockiert, wenn Mäuse von Geburt an ohne Vitamin A
aufgezogen werden, berichtete Jacobs. „Wir gehen davon aus, dass sich im
Gehirn mangelernährter Kinder die gleichen Defizite einstellen“, befürchtete
sie. Obwohl bekannt ist, dass Vitamin-A-Mangel zu Blindheit führen kann, sind
die Gedächtnisleistungen dieser Kinder bisher noch nicht systematisch
untersucht worden. Sowohl mit Vitamin A-reicher Nahrung als auch durch die
direkte Gabe von Retinoiden ist es gelungen, die Kommunikationsstörung der
Nervenzellen im Hippocampus der Versuchstiere zu beheben. „Dass diese Schäden
im Tierversuch repariert werden können, legt nahe, dass Menschen mit Vitamin-A
Mangel ebenfalls von dieser Strategie profitieren könnten“, so Jacobs. Dafür
müsse man nicht unbedingt auf Pillen zurückgreifen: Vitamin A sei in hohen
Konzentrationen in Lebensmitteln wie Karotten, Blattsalat und der Leber
enthalten, erinnerte die Wissenschaftlerin. (netdoktor.de, 09.11.2000)- mehr als 90 Prozent der
entsprechenden Tumore werden durch das Rauchen verursacht.
(dpa, 19.10.2000)ee
Betacarotin
Ärzte Zeitung, 22.08.2000
Die Vorläufersubstanz des Vitamin A kommt in nahezu allen pflanzlichen Lebensmitteln vor und baut Sauerstoffradikale ab. Dadurch vermindert das Vitamin das Risiko an Lungen-, Speiseröhren- und Magenkrebs zu erkranken. Allerdings scheint Betacarotin eher im Frühstadium der Krebsentwicklung nützlich zu sein. Bei der zusätzlichen Einnahme von Betacarotin ist zumindest bei Rauchern Vorsicht geboten, weil sie sich bei ihnen nachteilig auf die Lungenkrebsinzidenz und die Gesamtmortalität auswirken können. Der neue Referenzwert für die tägliche Betacarotin-Zufuhr beträgt zwei bis vier Milligramm.
Vitamin A halbiert die Komplikationsrate bei Masern New England Journal of Medicine 323, 1990, Seiten 160-164
Jedes Jahr sterben weltweit etwa 2 Millionen Kinder an Masern. Andere erleiden
Lungenschäden oder erblinden.
Bereits 1990 veröffentlichten Mediziner der Universitätsklinik für Pädiatrie in Cape
Town, Südafrika eine Studie, die den Einfluß von Vitamin A auf den Verlauf der
Masern untersuchte. Bisher galt, daß ein verlässlicher Schutz vor Masern lediglich
durch eine Impfung erreicht werden kann, während eine spezifische konventionelle
Therapie nicht existiert. Von 189 Kindern, die unter schweren Komplikationen wie
Lungenentzündung, Durchfall oder Krupp litten, erhielten 92 eine Vitamin A Substitution von 120 mg/die, die übrigen Placebos.
Ergebnis: 12 Kinder verstarben, davon 10 aus der Placebogruppe. Bei den mit Vitamin A behandelten Kinder verkürzte sich die Dauer der
Lungenentzündungen von 12 auf 6 Tage, die der Durchfälle von 9 auf 6 Tage, der
Klinikaufenthalt von 15 auf 11 Tage, im Vergleich zur Kontrollgruppe. Rechnete man alle Komplikationen zusammen, ergab sich unter der Behandlung mit Vitamin
A eine Halbierung des Risikos um die Hälfte. Die Wissenschaftler empfehlen, alle
Kinder mit schweren Maserninfektionen mit Vitamin A zu behandeln.
Mit Tomaten gegen Mundhöhlenkrebs
Berlin - Ein Pigment, das Tomaten die rötliche Farbe verleiht, eignet sich vermutlich im Kampf gegen Mundhöhlenkrebs. Nach einem Bericht der Tageszeitung „Die Welt“ haben israelische Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem in Zellkulturversuchen herausgefunden, dass so genannte Lycopene Tumorzellen abtöten können. Die Forscher planen die Effektivität der zu den Vitamin-A-Bausteinen gehörenden Lycopene in Tests an krebskranken Menschen zu überprüfen. Die Entwicklung neuer Therapien gegen Mundhöhlenkrebs sind wichtig, denn nur etwa die Hälfte der Betroffenen überlebt die ersten fünf Jahre nach der
Diagnose.(ol)
Vitamin-A-Mangel im Obst
Boston - Obst und Gemüse liefern dem Körper weniger Vitamin A als bisher gedacht. Wer bei der Deckung seines Vitamin-A-Bedarfs ausschließlich auf Karotten, Brokkoli oder ähnliche karotinhaltige Beilagen setze, müsse neusten Erkenntnissen zufolge doppelt so viel davon essen wie bislang angenommen, berichtete Robert Russell von der Tufts-Universität in Boston am Dienstag in der Publikation des Institute of Medicine der National
Academies. Vitamin A ist für die Sehstärke, die Fortpflanzung und das Immunsystem wichtig.
(ryk).16. Januar 2001 netdoctor
Vitamin A unterstützt Nierenwachstum beim Ungeborenen
28.02.2001
Eine ausreichende Zufuhr von Vitamin A während der
Schwangerschaft ist notwendig, um die Entwicklung der Nieren des Ungeborenen zu unterstützen. Das ist
das Ergebnis einer Studie der Columbia Universität in
Wisconsin-Madison. "Es gibt Hinweise, dass eine nicht korrekt ausgebildete
Niere im Laufe des Lebens die Ursache für Bluthochdruck und andere Krankheiten sein kann", erklärt die Professorin
Dr. Cathy Mendelsohn. Eine bestimmte Konzentration von Vitamin A scheint notwendig, um die Ausbildung von
Nierengewebe und Strukturen zu ermöglichen und eine funktionsfähige Niere entwickeln zu können. Das
bestätigten Versuche im Tiermodell. Vitamin A Präparate sollten Schwangere jedoch unbedingt
meiden. Ein Vitamin A Überschuß kann zu schweren Mißbildungen des Ungeborenen führen.
Beta Carotin gegen Herzinfarkt
Eine erhöhte Zufuhr von Beta Carotin reduziert das Risiko für eine
Herzattacke um 45%. Kerstin Klippstein Grobusch von der Erasmus Universität in
Rotterdam veröffentlichte dies als Ergebnis einer Studie an 4.800 Holländern.
Die Probanden waren im Alter zwischen 55 und 95 Jahren. Teilnehmer, die
zusätzlich Beta Carotin in Pillenform zuführten, konnten ihr Herzinfarktrisiko
sogar um 50 % verringern.
Als möglichen Grund für diesen Effekt vermuten Ernährungsforscher die
antioxidative Wirkung von Beta Carotin, aber auch eine direkte Auswirkung auf
den Fettstoffwechsel durch Vitamin A, das der Körper aus dem Provitamin Beta
Carotin bildet.
Quelle: American Journal of Nutrition
Natürliches Vorkommen
Anstelle von Vitamin A kann auch dessen pflanzlicher
Vorläufer, das Provitamin A oder
Beta-Karotin,
eingenommen werden.
Dieses
ist in Karottenextraktkapseln und in Spirulinapulver oder -tabletten
reichlich vorhanden. Die Süsswasseralge Spirulina ist die beste natürliche
Karotin-Quelle. 10 g davon enthalten ebensoviel Karotin wie 156 g
Karotten. Spirulina enthält ferner grosse Mengen an gut assimilierbarem
Eisen und eignet sich deshalb bestens für Menschen, die zu Blutarmut
neigen oder einen erhöhten Eisenbedarf haben (Jugendliche, Schwangere und
Stillende, Sportler, Kaffeetrinker usw.). Zur Deckung des normalen
täglichen Eisenbedarfs (15 mg) ist ein Esslöffel Algenpulver
ausreichend.
Die Gabe von Vitamin A – sowie von Vitamin F – hilft auch bei einer zu trockenen Bindehaut, wenn Kontaktlinsen wegen der chronischen Reizung schlecht vertragen werden und Augentropfen notwendig sind. Vitamin F, auch als "essentielle mehrfach ungesättigte Fettsäuren" bekannt, findet sich in grossen Mengen in Borretsch- und Nachtkerzenöl. Allerdings sind bei einer erhöhten Zufuhr mindestens hundert Milligramm Vitamin E beizufügen, da Vitamin F den Bedarf daran erhöht.
Mücken, Akne, Augenreizungen...
Vitamin B1 verleiht einen beachtlichen Schutz vor
Stechmücken – eine Tatsache, die sich gerade Tropenreisende zunutze machen
können. Dazu muss der Körper allerdings mit hohen Dosen dieses
wasserlöslichen Vitamins versorgt werden, damit er es, beziehungsweise
dessen Stoffwechselprodukte, ausser über den Urin auch über den Schweiss
ausscheidet. Die Haut nimmt dadurch einen Geruch an, der die lästigen
Insekten fernhält, für uns aber zum Glück nicht wahrnehmbar ist.
Erwachsene nehmen zwei Tage vor der Abreise in endemische Gebiete und bis
zu ihrer Rückkehr drei- bis viermal täglich 300 mg Vitamin B1.
Akne lässt sich mit einer Zusatzgabe des
entzündungshemmenden, heilungsfördernden "Hautvitamins" A pflegen.
Wahlweise oder ergänzend empfiehlt sich Bierhefe, denn sie ist reich an
B-Vitaminen, deren Mangel sich oft durch fettige, unreine Haut
äussert.
Vitamin C verhindert vorzeitigen Grauen Star
BOSTON. Eine Vitamin-C-reiche Kost oder auch die regelmäßige Einnahme von
Vitamin C verhindert, dass Frauen im frühen Alter (60 Jahre) an einer
Kernkatarakt erkranken, der häufigsten Form des “Altersstars”.
Beta-Carotin scheint Nichtraucher vor einer subkapsulären hinteren
Linsentrübung zu schützen. Dies zeigt eine Analyse der Nurses’ Health Study im
American Journal of Clinical Nutrition (2002; 75: 540–9).
Bekanntlich beantworten mehr als 120 000 amerikanische Krankenschwestern seit
1976 alle zwei Jahre einen Fragenbogen zu Gesundheit und Lebensumständen. Seit
1980 werden auch detaillierte Angaben zur Ernährung und die Einnahme von
Vitaminen erhoben. Im Rahmen des “Nutrition and Vision Project” hat der
Ernährungsforscher Allen Taylor von der Tufts Universität in Boston 492
Krankenschwestern augenärztlich untersuchen lassen.
Wie in der Altersgruppe der heute 53 bis 73 Jahre alten Krankenschwestern nicht
anders zu erwarten, zeigte die Spaltlampenuntersuchung bei der Hälfte der
Teilnehmerinnen eine zentrale Trübung der Linse. Jede Fünfte hatte eine
subkapsuläre hintere Linsentrübung. Die Veränderungen befanden sich in der Regel
noch in einem frühen Stadium und hatten noch nicht zu Sehstörungen geführt.
Früher oder später kommt es jedoch zu Beeinträchtigungen.
In den USA leiden mehr als 45 Prozent aller über 75-Jährigen unter einer
Sehstörung infolge eines Grauen Stars. Kataraktextraktionen sind die häufigsten
chirurgischen Eingriffe im Alter. Als Ursache für die Linsentrübung werden
oxidative Schäden in der Linse durch Rauchen oder UV-Licht diskutiert. Eine
protektive Wirkung von Vitaminen wird deshalb seit langem angenommen. Das
“Nutrition and Vision Project”, eine prospektive Kohortenstudie, bestätigt diese
Hypothese nur teilweise.
In der Gesamtgruppe zeigte sich kein Zusammenhang zwischen Vitaminen und
Katarakt. In der Gruppe der unter 60-Jährigen waren kortikale Linsentrübungen
jedoch zu 57 Prozent seltener, wenn die Frauen zum Fünftel mit der höchsten
Vitamin-C-Zufuhr zählten. Für eine protektive Wirkung war es aber erforderlich,
dass die Frauen über zehn Jahre lang Vitaminpräparate eingenommen hatten. Ein
Nebenbefund war, dass Betacarotin Frauen aller Altersgruppen vor einer
subkapsulären hinteren Linsentrübung schützt.
Dies traf aber nur auf Nichtraucherinnen zu. Bei Raucherinnen scheint der
oxidative Schaden größer zu sein als die Schutzwirkung des antioxidativen
Vitamins. Einschränkend muss erwähnt werden, dass die Nurses’ Health Study zwar
eine prospektive Untersuchung ist, aber keine randomisierte klinische Studie,
wie man sie heute als Wirksamkeitsnachweis für Medikamente fordert. Vitamine
sind jedoch keine zulassungspflichtigen Medikamente und so dürfte es nicht so
schnell zu einer Doppelblindstudie kommen, deren Ergebnis ohnehin erst in zehn
Jahren vorläge und die dann womöglich zeigen würde, dass Vitamin C doch nicht
die erhoffte Wirkung erzielt. (25.02.02)
http://www.aerzteblatt.de
Hüftfrakturen durch Hypervitaminose A
UPPSALA. Eine zu hohe Zufuhr von Vitamin A könnte zu vermehrten
Knochenbrüchen im Alter führen. Dies zeigt eine Langzeitstudie im New
England Journal of Medicine (NEJM 2003; 348: 287–294). Außergewöhnlich an
der Studie sind die lange Dauer und die Gründlichkeit der Nachbeobachtung.
In den Jahren 1970 bis 1973 waren alle Männer der Jahrgänge 1920 bis 1924
aus der Universitätsstadt Uppsala eingeladen worden, an einer prospektiven
Langzeitstudie teilzunehmen. Die Kohorte wurde seither dreimal
nach-beobachtet.
Bei der Eingangsuntersuchung wurden auch Blutproben entnommen. Das Serum
wurde eingefroren und ermöglichte der Gruppe um Karl Michaëlsson, später die
Konzentration von Retinol (Vitamin A) zu bestimmen. In der letzten
Nachuntersuchung hatten einige Teilnehmer über eine Woche ihre
Ernährungsgewohnheiten aufgezeichnet und Angaben zur Einnahme von
Vitaminpräparaten gemacht. Aus den Angaben ließ sich die Zufuhr von Vitamin
A berechnen.
Die Gruppe interessierte sich für das fettlösliche Vitamin, weil seit langem
bekannt ist, dass Vitamin A eine geringe therapeutische Breite hat und die
Folgen einer Hypo- oder Hypervitaminose A gravierend sein können. Ein Mangel
führt schon bald zur Nachtblindheit, dann zur Xerophthalmie und
Keratomalazie und schlimmstenfalls zur Erblindung.
In Entwicklungsländern ist eine Hypovitaminose A eine der häufigsten
Ursachen der Erblindung im Kindheitsalter. Die Folgen einer chronischen
Hypervitaminose A sind weniger gut bekannt. Die langfristige Überversorgung
kann zu Knochen- und Gelenkbeschwerden, Anorexie, Übelkeit und Erbrechen und
zu Gewichtsverlust führen. Sogar ein (benigner) intrakranieller Hochdruck
und eine Hepatosplenomegalie sind möglich.
Viele Menschen in den USA und in Skandinavien nehmen Vitamintabletten ein,
die häufig auch Vitamin A enthalten, obwohl es in jenen Ländern eigentlich
keine diätetische Unterversorgung mit Vitamin A gibt, schon gar nicht in
Ländern mit einem hohen Fischkonsum. In Schweden sind außerdem Margarine und
fettarme Milchprodukte mit Vitamin A versetzt.
Andere Untersuchungen haben gezeigt, dass ein schwedischer Mann ein doppelt
so hohes Risiko einer Hüftfraktur hat wie eine Frau in England oder den
Niederlanden, was nicht auf genetische Faktoren zurückgeführt werden kann.
Eine plausible Erklärung erscheint nach der jetzigen Studie eine chronische
Hypervitaminose A.
Die Studie zeigt, dass die Teilnehmer mit den höchsten Serumretinolspiegeln
(oberstes Quintil, mehr als 2,64 μmol/l) zu 64 Prozent häufiger an Frakturen
erkrankten als Personen mit mittelhohen Werten (mittleres Quintil, zwischen
2,17 und 2,36 μmol/l). Das Risiko von Oberschenkelhalsfrakturen stieg um den
Faktor 2,47. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass ab einer
Serumkonzentration von drei μmol/l das Frakturrisiko steigt – und zwar
exponentiell. Für Männer mit einer Konzentration von 3,6 μmol/l wurde ein
7,14-fach erhöhtes Frakturrisiko ermittelt.
Welche Rolle spielen Vitaminpräparate? Von den 111 Männern, die Angaben zur
Diät machten, nahmen 49 Vitamin-A-haltige Tabletten ein. Von ihnen erlitten
sechs eine Fraktur. Dies ergibt rechnerisch ein zweifach erhöhtes
Frakturrisiko. Aufgrund der geringen Fallzahl war das Ergebnis jedoch nur
grenzwertig signifikant (Konfidenzintervall eins bis 3,99). Aus den Daten
lässt sich deshalb nicht eindeutig ablesen, welchen Beitrag
Vitamin-A-haltige Präparate an der chronischen Hypervitaminose A haben.
Nach Ansicht von Paul Lips von der Freien Universität in Amsterdam gibt es
Gründe, das Risiko ernst zu nehmen (NEJM 2003; 348: 247–9). Der
Serumretinolwert steigt nämlich mit dem Alter aus physiologischen Gründen
an, weil die Clearance abnimmt. Damit steigt das Risiko einer
Hypervitaminose A im Alter. Lips stimmt deshalb den schwedischen Autoren zu,
nach denen älteren Menschen nicht unbedingt zu solchen Präparaten geraten
werden soll. Auch der Zusatz von Vitamin A zu Nahrungsmitteln sollte
überdacht werden.
Es ist nicht die erste Studie, welche Vitamin A mit einem erhöhten
Knochenfrakturrisiko in Verbindung bringt. Zu ähnlichen Ergebnissen waren
auch Nurses’ Health Study (JAMA 2002; 287: 47–54) und die Rancho Bernardo
Study (J Bone Miner Res 2002; 17: 1349–1358) gekommen. Im Übrigen ist das
Phänomen einer Hypervitaminose A keineswegs neu. Bei einem in Kenia
gefundenen Skelett eines Homo erectus wurden Skelettveränderungen gesehen,
die eindeutig auf eine Hypervitaminose A hindeuten (Nature 1982; 296:
248–250) DEUTSCHES ÄRZTEBLATT
(23.01.2003)
Darmpolypen : durch
Beta-Karotin
44 % geringer – bei Rauchern und Trinkern vermehrt.
LEBANON/NEW HAMPSHIRE. Frühere Studien hatten gezeigt, dass das
Antioxidans Beta-Caroten bei Rauchern das Lungenkrebsrisiko erhöht. Jetzt
zeigt eine weitere Untersuchung im Journal of the National Cancer Institute
(JNCI 2003; 95: 717–722), dass auch das Wachstum von Darmpolypen, den
Vorläuferläsionen des Darmkrebses, stimuliert wird.
John Baron von der Dartmouth Medical School in Lebanon im US-Staat New
Hampshire und Mitarbeiter untersuchten die Daten von 864 Personen, die an
der „Antioxidant Polyp Prevention Study“ teilgenommen hatten. Die Patienten,
die nach einer Polypektomie frei von Polypen waren, wurden auf vier Gruppen
randomisiert. Sie enthielten entweder Placebo oder Betacaroten oder
Vitamin C
plus
Vitamin E
oder Betacaroten plus Vitamine C und E. In einem Fragebogen wurden
sie unter anderem nach ihren Rauch- und Trinkgewohnheiten befragt.
Unter den Teilnehmern, die weder rauchten noch tranken, senkten die
Betacaroten-Tabletten das Risiko von erneuten Darmpolypen um 44 Prozent. (Risk
Ratio = 0,56; 95-Prozent-Konfidenzintervall = 0,35 bis 0,89), was auf eine
mögliche darmkrebspräventive Wirkung hinweist. Rauchten die Patienten oder
tranken sie Alkohol, ging die schützende Wirkung verloren. Für Raucher wurde
eine nicht-signifikante Risikoerhöhung um 36 Prozent (Risk Ratio = 1,36;
95-Prozent-KI = 0,70 bis 2,62), für Alkoholkosumenten eine
nicht-signifikante Erhöhung um 13 Prozent (Risk Ratio = 1,13; 95-Prozent-KI
= 0,89 bis 1,43) gefunden. Wenn beide Gewohnheiten bestanden, wurde sogar
eine – dieses Mal signifikante – Verdopplung des Risikos gefunden. (Risk
Ratio = 2,07; 95-Prozent-KI = 1,39 bis 3,08).
Einen Grund für diese Verdrehung der präventiven Wirkung können sich die
Autoren nicht vorstellen. Die protektive Wirkung von Betacaroten bei
Abstinenzlern möchte der Editorialist Bernard Levin vom M. D. Anderson
Cancer Center in Houston nicht überbewerten (JNCI 2003; 95: 697–699).
Polypen seien ein ungenauer Marker für einen späteren Darmkrebs. Eine
Empfehlung könne erst gegeben werden, wenn ein Einfluss auf die
Darmkrebsinzidenz festgestellt worden sei. 21.05.2003 DEUTSCHES ÄRZTEBLATT
Aktuelle Zufuhr/ Versorgungszustände/ Empfehlungen für
Carotinoide
In Deutschland liegt die mittlere Gesamt-Carotinoidzufuhr bei 5,3 mg/ Tag.
Für die wichtigsten Carotinoide stellt sich die mittlere Zufuhr (mg/Tag)
folgendermaßen dar: β-Carotin 1,81, Lutein 1,91, α-Carotin 0,29, Lykopin
1,28, Cryptoxanthin 0,05. Gemüseprodukte liefern dabei 84 % und Obst 4 % der
aufgenommenen β-Carotinmenge. Lykopin wird zu über 90 % aus Tomaten und
Tomatenprodukten aufgenommen.
Über die physiologisch wünschenswerte Aufnahmemenge an β-Carotin sowie
weiteren Carotinoiden liegen bisher keine fundierten Daten vor. Auf Grund
von epidemiologischen Studien wird für die Primärprävention
von Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei gesunden Erwachsenen für
β-Carotin im Plasma ein Richtwert von > 0,4 µmol/L angegeben. Dies wird mit
einer täglichen Zufuhr von 2–6 mg erreicht, weshalb diese
Menge als Schätzwertbereich für β- Carotin von verschiedenen Institutionen
angegeben wird. Durch die Aufnahme von täglich 5 Portionen Gemüse und Obst
lassen sich diese Mengen in der Praxis leicht realisieren. Da außer der
Provitamin-A-Wirkung der Carotinoide keine weiteren spezifischen Funktionen
ausreichend nachgewiesen sind, hat das Institute of Medicine der USA keine
Dietary Reference Intakes für Carotinoide angegeben. Die in den
epidemiologischen Studien beobachteten Zufuhr- und Plasmawerte, die mit
einem verringerten Risiko für verschiedene Krankheiten einhergehen, lassen
keine Rückschlüsse über den Bedarf an einzelnen Carotinoiden zu. Klinische
Symptome einer unzureichenden Carotinoidzufuhr bei einer adäquaten
Vitamin-AVersorgung sind nicht bekannt.
Alles vom Institut für Ernährungsphysiologie
Bundesforschungsanstalt für
Ernährung
Haid-und-Neu-Str. 9
76131 Karlsruhe
hier
Die Arzneimittelkommission der deutschen
Ärzteschaft informiert:
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Betacaroten
-HALTIGE ARZNEIMITTEL: BFARM LEITET STUFENPLANVERFAHREN DER STUFE II EIN
Wegen des Verdachtes, dass "Betacaroten-haltige Arzneimittel zur innerlichen
Anwendung" bei bestimmungsgemäßem Gebrauch schädliche Wirkungen haben
können, hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
ein Stufenplanverfahren der Stufe II (Anhörung) eingeleitet. Nach
vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen muss davon ausgegangen werden,
dass die Gabe von Betacaroten (Beta-Carotin; Provitamin A) das
Lungenkrebsrisiko bei Rauchern erhöht.
Aus diesem Grund ist vorgesehen, die Fach- und Gebrauchsinformationen
entsprechend zu ergänzen und auf das erhöhte Risiko von
Lungenkrebserkrankungen hinzuweisen. Für Arzneimittel, bei denen die
empfohlene tägliche maximale Dosis 20 mg
Betacaroten
überschreitet, soll zudem unter Gegenanzeigen "Raucher" aufgenommen werden.
Bei Arzneimitteln, die Betacaroten nur als Hilfsstoff enthalten und bei
deren Anwendung täglich mehr als 2 mg zugeführt werden, soll Betacaroten
nicht mehr als Hilfsstoff verwendet werden.
Nicht betroffen von den genannten Maßnahmen sind Arzneimittel, bei deren
Anwendung weniger als 2 mg Betacaroten pro Tag eingenommen werden.
Den vollständigen Text des Bescheides finden Sie auf der Homepage des BfArM
unter
http://www.bfarm.de
Die AkdÄ hatte bereits im April 2002 in Arzneiverordnung in der Praxis (AVP
1/2002) auf Grundlage einer Mitteilung des Bundesinstitutes für
gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) darauf
hingewiesen, dass höhere Dosen von Betacaroten gefährlich sind. Das Heft ist
auf den Internetseiten der AkdÄ unter
http://www.akdae.de
abrufbar; der entsprechende Beitrag findet sich auf Seite 17.
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Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft
Geschäftsführer Prof. Dr. med. H. Berthold
Aachener Str. 233-237
50931 Köln
Vitamin A ist nicht nur gut für die Augen sondern auch
gut für die Figur.
Der Vitalstoff scheint bei der Regulierung der Fettreserven eine wichtige
Rolle zu spielen:
Ein niedriger Vitamin-A-Spiegel begünstigt die Fettablagerung.
Vitamin A scheint eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Fettreserven
zu spielen. Das legen Untersuchungen spanischer Wissenschaftler nahe. Im
Tiermodell konnten sie zeigen, dass Retinolsäure (eine chemisch modifizierte
Form von Vitamin A) auf unterschiedliche Weise in den Fettstoffwechsel
eingreift. Niedrige Retinolsäure-Konzentrationen fördern das Überleben von
Fettzellen, hohe Konzentrationen haben einen gegenteiligen Effekt. Wird mit
der Nahrung nicht genug Vitamin A aufgenommen, so hat das auch Auswirkungen
auf das Fettgewebe: Die Fettpolster wachsen. Also ist eine Ernährung, die
ausreichend Vitamin A enthält, nicht nur gut für das Sehen, das Immunsystem
und die Haut sondern sorgt gleichzeitig noch für eine gute Figur.
Verschiedene Faktoren können dazu beitragen, dass es trotz einer
ausgewogenen Ernährung zu einer Unterversorgung des Körpers mit Vitamin A
kommt. Dazu zählen Stress, Rauchen, zu viel Sonnenlicht (besonders bei
hellhäutigen Personen), Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion, Medikamente
(wie Cholesterin senkende Präparate oder Abführmittel) oder Entzündungen.
Quelle: Nach Informationen der Fachzeitschrift "Cellular and Molecular Life
Sciences" 2003 60(7): 1311-1321.
Experten warnen vor zuviel Vitamin A
Das Essen von Leber sollte auf ein Mal die Woche eingeschränkt werden.
Zusätzlich sollten die Konsumenten mit anderen Vitamin-A-Quellen vorsichtig
umgehen. Diese Warnung haben Berater der Food Standards Agency
ausgesprochen. Zuviel Vitamin A führt zu Vergiftungen und erhöht das Risiko
von Knochenbrüchen. Als besonders risikoreich wird die Kombination von
Vitamin A reichen Lebensmitteln wie Leber und Vitaminpräparaten
eingeschätzt. Frauen nach der Menopause und ältere Menschen, die für
Knochenbrüche am meisten anfällig sind, sollten nicht mehr als 1,5 mg
Vitamin zu sich nehmen.
Diese Empfehlungen verstärken bestehende Richtlinien, wonach Schwangere und
Frauen, die sich ein Kind wünschen, kein Vitamin A einnehmen und auch keine
Leber oder Nahrungsmittel, die Leber enthalten, essen sollten. Retinol kommt
nur in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs vor. Reichlich ist es vor allem
in der Leber enthalten. Pflanzliche Nahrungsmittel wie Karotten und Spinat
enthalten Bestandteile, die im Körper in Vitamin A umgewandelt werden. Es
ist jedoch unwahrscheinlich, dass diese Mengen toxisch werden können.
Innerhalb der empfohlenen Werte gilt Retinol als gut für das Immunsystem und
die Sehfähigkeit. Das Beratergremium wird im Sommer einen vollständigen
Bericht der Öffentlichkeit präsentieren.
Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin A sollte durch eine ausgewogene
Ernährung gewährleistet werden können. Vitamin A ist fettlöslich. Das
bedeutet, dass es nicht jeden Tag konsumiert werden muss. Mengen, die vom
Körper nicht sofort verbraucht werden, können gespeichert werden. Das
Gremium rät zusätzlich dazu, dass die Retinolmenge in Vitamin-A-Präparaten
verringert werden sollte. Derzeit enthalten diese Präparate 30 bis 100
Prozent mehr Retinol als auf der Packung angegeben ist. 14.01.2005 Infos für
Ärzte http://www.journalmed.de
Experten warnen vor zuviel Vitamin A
Das Essen von Leber sollte auf ein Mal die Woche eingeschränkt werden.
Zusätzlich sollten die Konsumenten mit anderen Vitamin-A-Quellen vorsichtig
umgehen. Diese Warnung haben Berater der Food Standards Agency http://www.food.gov.uk
ausgesprochen. Zuviel Vitamin A führt zu Vergiftungen und erhöht das Risiko
von Knochenbrüchen. Als besonders risikoreich wird die Kombination von
Vitamin A reichen Lebensmitteln wie Leber und Vitaminpräparaten
eingeschätzt. Frauen nach der Menopause und ältere Menschen, die für
Knochenbrüche am meisten anfällig sind, sollten nicht mehr als 1,5 mg
Vitamin zu sich nehmen.
Diese Empfehlungen verstärken bestehende Richtlinien, wonach Schwangere und
Frauen, die sich ein Kind wünschen, kein Vitamin A einnehmen und auch keine
Leber oder Nahrungsmittel, die Leber enthalten, essen sollten. Retinol kommt
nur in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs vor. Reichlich ist es vor allem
in der Leber enthalten. Pflanzliche Nahrungsmittel wie Karotten und Spinat
enthalten Bestandteile, die im Körper in Vitamin A umgewandelt werden. Es
ist jedoch unwahrscheinlich, dass diese Mengen toxisch werden können.
Innerhalb der empfohlenen Werte gilt Retinol als gut für das Immunsystem und
die Sehfähigkeit. Das Beratergremium wird im Sommer einen vollständigen
Bericht der Öffentlichkeit präsentieren.
Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin A sollte durch eine ausgewogene
Ernährung gewährleistet werden können. Vitamin A ist fettlöslich. Das
bedeutet, dass es nicht jeden Tag konsumiert werden muss. Mengen, die vom
Körper nicht sofort verbraucht werden, können gespeichert werden. Das
Gremium rät zusätzlich dazu, dass die Retinolmenge in Vitamin-A-Präparaten
verringert werden sollte. Derzeit enthalten diese Präparate 30 bis 100
Prozent mehr Retinol als auf der Packung angegeben ist.