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PABA Funktion und medizinische Studien

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PABA, das Schönheitsvitamin

soll "glatte, gesunde Haut, ohne Falten, volles farbkräftiges Haar und ein hübsches Aussehen" verleihen und "praktisch alle Kosmetika und auch Tönungs- und Färbemittel" ersetzen. Beweise? Die liefern nach Ansicht einschlägiger Ratgeber "die Tiere in freier Natur", die angeblich mit ihrem Futter große Mengen PABA aufnehmen und deswegen bis an ihr Lebensende ein "prächtiges Fell, Feder- oder Schuppenkleid" behalten und dafür "keine Cremes und Lockenwickler" brauchen. Mit PABA sei es "also gar kein Problem, lebenslang so schön zu sein wie die Rehe, Vögel oder auch Fische in der Natur". Das "ganz erstaunliche B-Vitamin" soll zudem die Haut vor Sonnenbrand und Krebs schützen. Sein Einsatz in Sonnenschutzmitteln ist jedoch nicht unproblematisch, weil es zum einen Allergien auslösen kann und zum anderen nicht gegen die UV-B-induzierte Unterdrückung des Immunsystems schützt (Journal of Investigative Dermatology 1997/4/S.624-628).
PABA.


Para-Aminobenzoesäure (PABA engl. Abkürzung für p-aminobenzoic acid) wird teilweise zum Vitamin B-Komplex gezählt, ist aber nicht als Vitamin allgemein anerkannt. Es ist notwendig für die Verwertung von Proteinen, steht daher auch in Wechselwirkung mit den B-Vitaminen und schützt die Haut vor Sonnenlicht. Als ein Bestandteil der Folsäure und hat es viele weitere Funktionen: Es aktiviert die Darmflora, schützt die Darmwände und hilft bei einer Gluten-Empfindlichkeit, die unangenehmen Reaktionen im Magen und Darm zu vermeiden.PABA ist erst seit relativ kurzer Zeit ins Interesse der Vitaminforscher gerückt. Das hängt damit zusammen, dass nach Ansicht amerikanischer Biochemiker PABA die Fähigkeit hat, den Alterungsprozess abzubremsen, die Bildung von Falten, Runzeln und grauem Haar verhindern kann. Wenn sich zu früh graues Haar zeigt, oder wenn sehr schnell große Teile unseres Haares grau werden, ist oft ein Mangel an PABA schuld.Durch seine Wirkung auf die Proteinverwertung kann die Supplementierung mit Paba das Muskelwachstum optimieren. Ob hierzu allerdings ein Mangel bestehen muss oder ob die Wirkung auch ohne einen Mangelzustand eintritt ist noch nicht wissenschaftlich belegt. Es kommt hauptsächlich in Leber, Hefe, Vollkornprodukte und Joghurt vor. Früher bezeichnete man es auch als Wuchsstoff H oder Vitamin H. Die übliche Dosierung beträgt 30-100 mg. Bei einigen Hautkrankheiten werden von Ärzten Dosierungen bis 20 g verschrieben, wovon im Selbsttest allerdings abzuraten ist. http://www.herkules-online.de
Quellen:
"Die Vitamin Bibel", E. Mindell, Wilhelm Heyne Verlag München (1985)
"Handbuch der Orthomolekularen Medizin", H. Dietl, G. Ohlenschläger, Karl F. Haug Verlag Heidelberg (1994).

Es wird auch "Sonnenschutz-Vitamin" genannt, weil es vor Schäden durch UV-Sonnenstrahlung bewahrt. Menschen mit einem Mangel an Folsäure haben gleichfalls geringe Konzentrationen an PABA in ihrem Körper und bekommen dementsprechend schneller Sonnenbrand als Menschen ohne Folsäure-Mangel. PABA regt die Darmschleimhaut an, genügend Folsäure und Pantothensäure (Vitamin B5) zu produzieren; wird ansonsten genügend Folsäure durch die Nahrung aufgenommen, gibt es auch genügend PABA im Stoffwechsel.  Aus diesem Grund gibt es für PABA keine offiziellen Mengenempfehlungen. Para-Amino-Benzoe-Säure ist enthalten in Leber, Bierhefe, Weizenkeimen, Melasse und Joghurt. PABA unterstützt die Pigmentbildung von Haut und Haar. Bei der Weißfleckenkrankheit Vitiligo, bei der der Haut an umgrenzten Stellen Pigmente fehlen, soll nach neusten medizinischen Erkenntnissen PABA in höheren Dosen wirksam sein.